WISSENSWERTES VON A-Z
Das Apfelwein-ABC
Alter:
Apfelwein aus dem letzten Jahr. Alt, aber immer noch gut!
Apfelweinkellner:
Bärbeißige Gesellen, bisweilen spöttisch, aber herzlich und gut. Lassen Sie sich nicht irritieren.
Bembel:
Typischer Schankkrug aus lasierter Keramik.
beschläuchen:
Dem Apfelwein (zu) stark zusprechen.
Dribbdebach:
Sachsenhausen.
Faulenzer:
Stahlgestell, in dem der Bembel auf der Theke hängt.
Fichtenkränzchen:
Erkennungszeichen Frankfurter Apfelweinlokale.
Frau Rauscher:
Trinkfreudige Frankfurterin aus grauer Vorzeit, heute Apfelweinikone. Denkmal in der Sachsenhäuser Klappergass’.
Geripptes:
Apfelweinglas, mit Rautenmuster versehen, 0,25l oder 0,3l.
Hartekuche:
Gewürzkuchenartiges Backwerk, mitunter recht hart, gern genommener Nachtisch. Gibt es neben anderen Knabbereien bei den Brezelmännern, die ihre Runde durch die Apfelweinlokale drehen.
Hibbdebach:
Frankfurt.
Rauscher:
2. Stufe zum Apfelwein, halbvergoren. Kann durchschlagende Wirkung auf den Konsumenten haben.
Sauer gespritzter:
Apfelwein mit einem Schuss Sprudelwasser.
Schoppedeckel:
Kleiner Holzdeckel, auf das Gerippte zu legen.
Schoppepetzer:
Wird man mit den Jahren. Erfahrener Apfelweintrinker.
Stöffche:
Zärtlicher Kosename für den Apfelwein.
Süßer:
1. Stufe zum Apfelwein, frisch gekeltert, alkoholfrei.
Tiefgespritzter:
Sprudel und Apfelwein im ungefähren Verhältnis 1:1.
Wermcherbrüh’:
Dünner Apfelwein, gereicht keinem Wirt zur Ehre.
